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Sounds of Shanghai Sextett begegnet dem Suzhou chinese Orchestra in Suzhou/conservatory, Oktober 2012
Einladung des Suzhou chinese Orchestra nach Deutschland,
Herbst 2013

Im Herbst 2012 reisen die Guzheng Virtuosin Xu Fengxia und die Geigerin Gunda Gottschalk als Duo You Lan nach China. Auf ihrer Tournee, die die Musikerinnen von Hangzhou, über Shanghai. Wuxi, Nanjing und Shenzhen nach Suzhou führt, werden sie auf jeder Station mit chi­ne­si­schen Musikern zusammentreffen und mit ihnen kon­zer­tieren. Ihr musikalisches Konzept ist durch Offenheit und Kommunikation geprägt. Durch ihre improvisierende und freie Spielweise treten sie in einen lebendigen Austausch mit den lokalen Musikern.

Der Höhepunkt und der Abschluss dieser Tour wird in Suz­hou an der dortigen Musik-Hochschule stattfinden. Dort werden sie (gemeinsam mit vier weiteren Musikerinnen aus NRW, dem Indigo Streichquartett) als sounds of shanghai sextett mit einem traditionellen Orchester der Hochschule zusammen­arbeiten.

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Projektbeschreibung - Historie

Das Sounds of Shanghai Sextett von Xu Fengxia und Gunda Gottschalk ist im März 2010 durch die Förderung des Wupper­taler Kulturbüros und des deutschen Musikrats ins Leben gerufen worden. Die beide in NRW lebenden Mu­siker­innen Gottschalk und Xu verbindet eine langjährige ge­mein­same internationale Konzerttätigkeit, beginnend im Trio global village mit Peter Kowald, fortgesetzt als Duo You Lan. Auf ihrem Gastspiel in China im Jahr 2009 ent­stand die Idee der Auseinandersetzung mit chinesischer Musikkultur aus einer westlichen Sicht. Hierzu gewannen die Musikerinnen das Streichquartett Indigo aus Wuppertal und komponierten für diese Besetzung unter dem Titel Sounds of Shanghai. Die Konzerte in Deutschland waren ein großer Erfolg und be­stätig­ten die Musikerinnen darin, ihre Idee auch nach China zu exportieren. Xu Fengxia ist Chinesin und besitzt seit 1989 die deutsche Staats­ange­hörig­keit. Sie hat in Deutschland durch die Kooperation mit vielen Musikern aus der Szene der improvisierten Musik ihr Musikverständnis erweitert und ist nun in beiden Kulturen zu hause. Gunda Gottschalk ist eine deutsche Violinistin. Ein Aufenthalt in China 1994 (Tjanjin, Hochschule für traditionelle Musik) zum Studium der chi­nesi­schen Musik­tradition und Ästhetik hat ihr Schaffen sehr be­ein­flusst.
 
 
 
 
 
 
 
 





Vertieft wurden diese Eindrücke durch die regel­mäßige Zusammenarbeit mit der Guzheng- Virtuosin Xu Fengxia und der erneuten Reise nach China und der dortigen Arbeit im berühmten Shanghai Konservatorium.
Eine nun geplante Kooperation des Projekts Sounds of Shanghai mit dem traditionellen Suzhou Chinese Orchestra soll im Jahr 2012 als Export des Saitensextetts und im Jahr 2013 als Import des Orchesters nach NRW stattfinden.

Neben dem Zusammentreffen der sechs Musikerinnen mit dem Orchester und der Adaption einiger Kompositionen für die große Besetzung, werden die Musikerinnen Konzerte und Workshops in der Musikakademie von Suzhou durch­führen. Das gemeinsame Konzert des Sounds of Shanghai Sextetts mit dem Suzhou Chinese Orchestra in dem Konzert­saal der Akademie ist der Abschluss der ersten Etappe dieses musikalischen Austausches.

Im Herbst 2013 plant das Ensemble den Gegenbesuch des Orchesters in Deutschland, um die Arbeit zu vertiefen und natürlich auch hierzulande zu präsentieren.
Ein ca. 10 tägiger Aufenthalt des Orchesters
in Deutschland und eine ge­mein­same Tournee durch mehrere deutsche Städte ist zurzeit in Zusammenarbeit mit dem Konfuzius Institut Düsseldorf in Vorbereitung.

Hintergründe und Motivation

Im Rahmen dieser Begegnung wird zum ersten Mal ein traditionell arbeitendes chinesisches Orchester mit einem Ensemble der europäischen Avantgardemusik zusammen­geführt. Dieser kulturelle Austausch ist absolutes Neuland.
Erstmalig entsteht hier eine Kooperation zwischen einer Musikhochschule für Chinesische Musikkultur mit Vertretern der europäischen Neue Musik.

Noch nie zuvor haben Musiker, die in der improvisierten Musik zu Hause sind, einen solchen Klangkörper, wie das Suzhou Chinese Orchestra für ihre Kompositionen genutzt. Hierfür müssen neue Formen der musikalischen Ver­ständi­gung und schließlich auch der Musik selbst gefunden wer­den. Die Kompositionsarbeit Xu Fengxias und Gunda Gottschalks ist stark beeinflusst von der frei improvisierten Musik. Die Konzepte sind offen für die Musik des Augen­blicks.
Diese Offenheit erlaubt es, auf ein Orchester der chi­nesi­schen Klassik zuzugehen und ihre Klangästhetik in die eigene Musik einzubeziehen.

Ziel des Projektes ist, den künstlerischen Austausch von Ost- und West im Sinne eines gleichwertigen Dialogs zu fördern und der chi­nesi­schen Musiktradition von westlicher Seite eine neue Wertschätzung, sowie eine künstlerische Auseinandersetzung entgegenzubringen.



bild orchester
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